Vom Leben mit Acne inversa – von der Pubertät bis ins Alter

Mein Name ist Ulrich. Nein, die Redaktion musste meinen Namen nicht ändern, ich stehe dazu, und zu meiner Krankheit – inzwischen. Das sind die schrecklichen heimlichen Eiterbeulen, eine verkannte Krankheit, die man zu akzeptieren lernen muss. Mein Gegenüber sieht sie nicht, aber riecht sie vielleicht. Mal nach Hundedreck, mal eher nach altem Fisch. Selten spreche ich darüber, eigentlich nie, und das tun die anderen Befallenen auch nicht. Es ist eine Krankheit mit hoher Dunkelziffer, weitestgehend unerkannt, aber rund eine Million Patienten gibt es in Deutschland – wahrscheinlich noch viel mehr. Acne inversa heißt sie, der Name erinnert irreführend an...

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