Akne Inversa

Gibt es spezielle Fachärzte für Akne Inversa / Hidradenitis Suppurativa?

Fachärzte im eigentlichen Sinne nicht. Es gibt allerdings Dermatologen welche auf Akne Inversa / Hidradenitis Suppurativa spezialisiert sind. In unserer Adressenliste findest du alle uns bekannten Kliniken oder Ärzte die auf Akne Inversa / Hidradenitis Suppurativa spezialisiert sind.

Muss ich spezielle Waschlotionen verwenden?

Müssen nicht, nein. Sollen, schon!
Viele Versuche und Erfahrungen aus unseren SHGs haben gezeigt, dass die Verwendung von pH-Neutralisierenden und desinfizierenden Waschlotionen die Symptomatik der Erkrankung zum Teil erheblich mildern können. Das bedeutet eine Möglichkeit der verminderten Abszess- und Fistelbildung.

Weitere Informationen finden Sie im nachfolgenden Download:  

Und / oder in unserem Artikel zum Thema.

Muss ich mich bei Acne inversa / -conglobata anders ernähren?

Eine spezielle Entzündungshemmende Ernährung mit einer vermehrten Omega3 Fettsäurenzufuhr hat sich als sehr gut erwiesen. Vielen Betroffenen hilft diese, meist fleischlose Art der Ernährung. Zusätzlich wird von Ärzten die Einnahme von Omega3 Kapseln empfohlen. Diese kann man mittlerweile in jedem Discounter als Fischölkapseln von verschiedenen Herstellern günstig kaufen.

Weitere Informationen zu einer entzündungshemmenden Ernährung finden Sie in unserer Linkliste

Was ist der Staphilococcus aureus?

Staphylococcus aureus ist ein kugelförmiges, Gram-positives Bakterium, das häufig in Haufen (Traubenform, altgriechisch στἄφὔλἠ /staphyle – Traube) angeordnet ist (Haufenkokken). Staphylokokken bewegen sich nicht aktiv und bilden keine Sporen. Die Größe des Bakteriums liegt üblicherweise zwischen 0,8 und 1,2 µmS. aureus kommt fast überall in der Natur, auch auf der Haut und in den oberen Atemwegen von 25 bis 30 % aller Menschen vor. Meist löst es keine Krankheitssymptome aus. Man spricht in diesem Falle von einer klinisch asymptomatischen Besiedlung oder Kolonisation der Person mit dem potentiell pathogenen Bakterium („Kolonisationskeim“). Bekommt das Bakterium durch günstige Bedingungen oder ein schwaches Immunsystem die Gelegenheit, sich auszubreiten, kommt es beim Menschen zu Hautentzündungen (FurunkelKarbunkel), Muskelerkrankungen (Pyomyositis), in ungünstigen Fällen auch zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie LungenentzündungEndokarditisToxisches Schocksyndrom (TSS) und Sepsis. Falls diese Bakterien Resistenzen gegen mehrere wichtige Antibiotika erwerben (Multiresistenz), sind sie besonders schwer zu eliminieren und werden bei Übertragung auf Dritte auch für diese zur Gefahr.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Staphylococcus_aureus

Ist Acne inversa ansteckend?

Nein, Acne inversa ist nicht ansteckend! Lediglich die bei Acne inversa vorkommenden Eitererreger (S.aureus) können natürlich bei Kontaktpersonen eitrige Entzündungen verursachen wenn nicht auf Sauberkeit bei der Wundbehandlung geachtet wird. Solange man jedoch nicht mit Eiter behafteten Körperstellen in Kontakt kommt, ist dies kein Problem

Wer macht den Verbandwechsel nach einer OP?

Am einfachsten ist es immer, wenn Angehörige und/oder Lebenspartner diese Aufgaben übernehmen. In der Regel weisen alle Krankenhäuser diese Personen entsprechend an, wie, was, wann zu tun ist.

Sollte man jedoch diese Möglichkeit nicht haben, bleibt einem noch der Ambulante Pflegedienst. Diese werden (insofern vom Arzt angeordnet) von den Krankenkassen bezahlt, da ja eine Notwendigkeit besteht. Man sollte sich zudem vor der Operation, nach einem Wundzentrum in seiner Nähe umsehen. Dort sind nicht nur ausgebildete Wundmanager die sich mit großen Wunden auskennen, sondern auch Ärzte, welche sich die Wunden ansehen um eventuelle Veränderungen festzustellen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen können.

In jedem Krankenhaus findet sich ein sozialer Dienst. Die Mitarbeiter dort kenn die entsprechenden Vorgehensweisen und wissen auch auf zu achten ist. Dort erhalten Sie sicher Unterstützung. Es kann allerdings auch nicht schaden, sich im Vorfeld im Krankenhaus oder bei seinem Behandelnden Arzt sowie seiner Krankenkasse eingehend zu informieren.

 

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